Regresse
Bei einem Regress wird ein Arzt von einer gesetzlichen Krankenkasse in Haftung genommen. Bei einem Medikamentenregress bedeutet dies, dass die gesetzliche Krankenkasse die Richtigkeit der ärztlichen Verordnung anzweifelt und der Arzt die Kosten des Medikamentes aus eigener Tasche bezahlen muss. Dieser Betrag wird vom ärztlichen Honorar abgezogen.
Um die Relation besser zu verstehen folgende Vorbemerkung:
Ich erhalte im Schnitt pro gesetzlich versichertem Patienten 44 Euro/Quartal
abzüglich ca. 50% Unkosten (Personal, Strom, Gas, EDV usw.) bleiben 22 Euro/Quartal
abzüglich 42% Einkommenssteuer bleiben 12.76 Euro/Quartal
Honorar pro Patient pro Monat 4,25 Euro/Monat
Regresse gegen die Praxis Dr. Stefan Helbig:
Viactiv Krankenkasse Medikamentenregress 28.04.2025 260,65 Euro Widerspruch erfolgreich
IKK Südwest Medikamentenregress 25.08.2025 559,65 Euro zu zahlen Bescheid hier
BKK Pfaff Medikamentenrtegress 19.06.2026 502,42 Euro Prüfantrag hier
BKK Pfaff Medikamentenrtegress 19.06.2026 521,38 Euro Prüfantrag hier
An diesem Punkt stellt sich die Sinnfrage. Der Regressantrag der BKK Pfaff hat jetzt das Fass zum Überlaufden gebracht.
Die KV Rheinland-Pfalz hat die TOP Ten Krankenkassen für Prüfanträge veröffentlicht:
Die TOP Ten Krankenkassen für Prüfanträge in Rheinland-Pfalz gibt es hier.
Wohin geht das Geld? (Es handelt sich schließlich um Beitragsgelder!)
unter anderem dahin: Mehrere Krankenkassen haben in einen Immobilienfonds investiert. Daran verloren sie Millionen.
Hier der Link zum Focus Artikel